Angebote zu "Credit" (13 Treffer)

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Random-Effect-Modelle in der Kreditrisikomessung
49,00 € *
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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Vor dem Hintergrund komplexerer Kreditmärkte und Basel II rückt die Mode l lierung und Bewertung des Kreditrisikos in den Mittelpunkt des Interesses der Bank- und Finanzwirtschaft und der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung. Im Rahmen der von Banken und Finanzinstituten zur Bestimmung des Kredit risikos verwendeten Methodik des Credit-Scorings spielen spezielle Regres sions modelle eine nicht unbedeutende Rolle. Die Prognose bzw. die Model lierung des Kreditrisikos über einen Zusammenhang zwischen dem Ausfall eines Kreditnehmers und zugrundeliegenden Risikofaktoren ist hierbei der zentrale Ansatz. Diese Arbeit beschäftigt sich mit Regressionsmodellen und speziell mit Random-Effect-Modellen zur Prognose bzw. Modellierung der Ausfallwahrscheinlichkeit unter Berücksichtigung von abhängigen Ausfällen im Kontext der Kreditrisikomessung und Basel II.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.03.2020
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Strukturmodellansätze zur Bewertung von Credit ...
35,95 € *
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Banken verwenden Struktur- oder Firmenwertmodelle zur Kreditpreiskalkulation, als Element klassischer Ratinganalyse und beim Portfoliomanagement von Kreditrisiken. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit drei Strukturmodellen für Kreditrisiko, ihrer Kalibrierung und empirischen Validierung anhand von Marktdaten: Betrachtet werden das klassische Modell nach Merton (1974), eine Erweiterung des Grundmodells und schließlich das Modell Credit Grades nach Finkelstein et al. (2002) als Vertreter der First-Passage Ansätze und derzeitiger Marktstandard. Die meisten empirischen Studien zur Validierung von Firmenwertmodellen untersuchen Kreditrisiken anhand von Anleihepreisen. Dieser Arbeit hingegen liegen Preise von Credit Default Swaps (CDS) - einem Kreditderivat - zugrunde. Wie in der Arbeit dargestellt wird, stellen CDS aufgrund ihrer Fokussierung auf das Ausfallrisiko im Preis eine interessante Alternative zu Anleihepreisen für die Kalibrierung und Validierung von Kreditrisikomodellen dar. Angesichts dessen implementiert der Autor die drei betrachteten Modelle und vergleicht ihre Performance beim Kredit-Pricing sowie dem Bonitätsranking von Unternehmen. Er zeigt somit, inwieweit die Modelle für die ihnen zugedachten Aufgaben geeignet sind, für die sie in der Praxis verwendet werden.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.03.2020
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Structured Credit
91,90 CHF *
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Klassisch stellte das Eingehen von Kreditrisiken ein 'Buy and Hold' Investment dar, da Banken, sobald sie einen Kredit vergeben hatten, das Risiko eines Ausfalles bis zum Laufzeitende oder bis zur Rückzahlung zu tragen hatten. Erst mit der Möglichkeit Forderungen verbriefen zu können und mit dem Entstehen von Kreditderivaten veränderten sich die Möglichkeiten des Kreditrisikomanagements drastisch. Nicht nur, dass Kreditderivate ein besseres Management von originärem Kreditgeschäft ermöglichen und Verbriefungen von Kreditforderungen zur Eigenmittelentlastung und zur Steigerung des Return on Equity beitragen, sondern die Assetklasse Stuctured Credit bietet auch jedem Investor die Möglichkeit gezielt und dem jeweiligen Risiko- Appetit entsprechend Kreditrisiken einzugehen. In dieser Arbeit soll dem Leser ein Überblick über die Assetklasse Structured Credit gewährt werden, wobei der Schwerpunkt einerseits auf der Handhabung der einzelnen Produkte liegt und andererseits auf Structured Credit als ein Element im Bankbuch zur Diversifizierung eingegangen werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.03.2020
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Kreditderivate und Kreditrisikomanagement
45,90 CHF *
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Inhaltsangabe:Einleitung: Das Kreditgeschäft ist einer der wichtigsten Tätigkeitsbereiche deutscher Banken, auch wenn die letzten Jahre durch stetig steigende Insolvenzzahlen geprägt waren. Bekannte Beispiele wie Worldcom, Enron auf internationaler Ebene oder Kirch Media, Fairchild Dornier, Babcock Borsig in Deutschland sind ein Indiz für die weltweit ansteigende Bedeutung des Kreditrisikos. Auch die jüngsten Turbulenzen in den südostasiatischen, lateinamerikanischen und osteuropäischen Märkten, bedingt durch eine rasante Verschlechterung der Bonitätseinschätzung, haben zu erheblichen Verlusten in den Portfolios der Banken geführt. Durch die Liberalisierung und Globalisierung der Finanzmärkte hat sich in den letzten Jahren der Wettbewerb im Finanzsektor zunehmend verstärkt. Zugleich suchten immer mehr Unternehmen mit hoher Kreditqualität durch die Emission von Unternehmensanteilen den direkten Weg an den Kapitalmarkt. Dies führte zu einem steigenden Druck auf die Kreditmargen der Banken. Gute Margen konnten oft nur bei solchen Krediten erzielt werden, die mit einem höheren Ausfallrisiko behaftet waren, woraus aber eine gefährliche Konzentration dieser Kredite in den Portfolios resultiert. Um einerseits den verschärften Wettbewerb zu bestehen und andererseits die strengeren Eigenkapitalanforderungen der Bankenaufsicht zu erfüllen, sind die Banken gezwungen, ein effizientes Risikomanagement zu installieren, welches ermöglicht, Risiken so zu steuern, dass die Rentabilität der Bankgeschäfte sichergestellt ist. Inzwischen gehören Kreditderivate im Banken- und Finanzsektor zu den Standardinstrumenten für das Risikomanagement von Instituten. Sie haben grundsätzlich das Potential, die Risikoallokation sowohl innerhalb einer Volkswirtschaft als auch auf globaler Ebene zu verbessern und die Stabilität von Banken- und Finanzmärkten zu erhöhen. Allerdings sind mit Kreditderivaten auch Risiken verbunden. Während vieles dafür spricht, dass der Nutzen von Kreditderivaten ihre Kosten übersteigt, hängt das endgültige Urteil von einer Abwägung ihrer Vor- und Nachteile ab. Gang der Untersuchung: Ziel dieser Arbeit ist, Kreditderivate hinsichtlich ihrer Anwendungsmöglichkeiten und Behandlung im Risikomanagement einer Bank zu untersuchen. Im Kapitel 2 werden die Begriffe ¿Kredit¿, ¿Kreditrisiko¿ und ¿Credit Spread¿ näher erläutert, da sie für diese Arbeit von elementarer Bedeutung sind. Kapitel 3 beschäftigt sich ausführlich mit dem Markt für Kreditderivate. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.03.2020
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Credit Analyst
74,90 CHF *
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Die Eskalation der Finanzkrise hat in kaum einem anderen Bereich so schnell Veränderungen gebracht wie in der Kreditanalyse: Die bankenaufsichtsrechtlichen Vorgaben aus BaseI setzen nach der Finanzkrise neue Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft der Banken. Gleichzeitig haben an den Kapitalmärkten die unterschiedlichsten Kreditprodukte stark an Bedeutung gewonnen, von Unternehmensanleihen bis hin zu Verbriefungen. Die Kredit- und Kapitalmärkte wachsen im Globalisierungsprozess immer enger zusammen. Kreditrisiken müssen analysiert und gemanagt werden - in Banken ebenso wie am Kapitalmarkt, bei institutionellen wie bei privaten Anlegern. Durch mehr Professionalität schützen sich Marktteilnehmer vor den Folgen von Kreditkrisen. Die im deutschsprachigen Raum führende Ausbildung für Kredit- und Kapitalmarktspezialisten der renommierten DVFA Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management gewinnt dadurch weiter an Bedeutung. Die zweite Auflage des vorliegenden Buches reflektiert den Anspruch der DVFA, auf aktuellstem Stand Wissen zu vermitteln. Als Berufsverband der Investment Professionals führt die DVFA seit Jahren das bewährte Postgraduierten-Programm CCrA - Certified Credit Analyst durch. Dieses umfasst beide Bereiche - das klassische sowie das kapitalmarktorientierte Kreditgeschäft - und bietet damit eine umfassende und praxisnahe Qualifizierung für Fach- und Führungskräfte.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.03.2020
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Risikogesteuerte Kapitalallokation auf dem Vorm...
45,90 CHF *
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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Im Zuge der weltweit fortschreitenden Vernetzung von Kapitalmärkten gewinnt auch die kooperierende Abstimmung der gesetzlichen Rahmenbedingungen stark an Bedeutung. Die Schaffung eines ¿level playing fields¿, sprich eines fairen Wettbewerbs, und der Aufbau solider krisenfester Märkte ist das Ziel internationaler zukunftsorientierter Finanzpolitik. Auf internationaler Bankenebene nimmt der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht als Teil der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) diese verantwortungsvolle Aufgabe wahr. Die derzeit in mehr als 100 Staaten gültigen gesetzlichen Regelungen zur Behandlung von Kredit- und Marktrisiken beruhen auf der ersten Basler Eigenkapitalvereinbarung von 1988 (¿Basel I¿). Die Revision dieser Vorschriften als Folge gestiegener Anforderungen an Risikoquantifizierung und ¿deckung wird nunmehr seit 1999 weltweit intensiv diskutiert. Eine vorläufige Lösung durch ¿bessere¿ Regelungen fusst in der zweiten Basler Eigenkapitalvereinbarung (¿Basel II¿), welche plangemäss am 01.Januar 2007 in Kraft treten soll. Die vorliegende Arbeit befasst sich nun mit mehreren Aspekten von Basel II unter Berücksichtigung neuester Studien und Ausblicke. Zum einen wird ein genauer Überblick über die wichtigsten Änderungen der Bankvorschriften präsentiert, zum anderen werden daraus resultierende Konsequenzen aus Sicht betroffener Kreditinstitute analysiert. Der Hauptfokus liegt auf der Darstellung der Auswirkungen der neuen Bankvorschriften in Bezug auf vorzuhaltendes Eigenkapital der Kreditinstitute (¿Auswirkungsstudien¿), dem Aspekt der Prozyklizität der Vorschriften (¿credit crunch - ja oder nein?¿) und sich ändernden Finanzierungskonditionen (¿verstärktes Zinsgefälle?¿). Im ersten Kapitel werden kurz der institutionelle Rahmen der Vorschriften und die derzeit gültige Eigenmittelvorschrift nach Basel I dargestellt. Es folgt die Überleitung zur geplanten Revision der Vorschriften mit dem voraussichtlichen Zeitplan sowie den gesteckten Zielen von Basel II. Das zweite Kapitel widmet sich der Struktur von Basel II. Hierbei werden die inhaltlichen Regelungen so verständlich wie möglich in komprimierter Form erläutert. Dem Kern rund um die tatsächliche Ermittlung des zu haltenden Eigenkapitals wird dabei mehr Raum zur Verfügung gestellt als dem restlichen Bereich der Regelungen, da besonders die Kapitalvorschriften eine direkte Auswirkung auf Banken implizieren. Im dritten Teil der vorliegenden Arbeit wird der verwandte Bereich der Kreditwürdigkeitsprüfung angeschnitten, welcher durch die Reform der Kapitalvorschriften stark an Bedeutung gewinnt. Neben den gängigen Verfahren zur Beurteilung von Bonitäten werden relevante Regelungen aus Basel II und der Markt darauf spezialisierter Unternehmen diskutiert. Aktuelle Studien vertiefen den Einblick in den österreichischen und deutschen Markt. Die Beurteilung von Kreditbesicherungen schliesst das Kapitel mit einem wichtigen Punkt der Bestimmung der Bonität im Zusammenhang mit einer Kreditvergabe ab. Im vierten und letzten Teil konzentriert sich die Arbeit auf unterschiedlichste Auswirkungen der neuen Eigenkapitalvereinbarung. Verständlicherweise werden neben dem rechtlichen Rahmen kurz die bisher festgestellten Einflüsse der derzeitigen Regelung aufgezeigt. Die absehbaren Auswirkungen der neuen Vorschriften werden aus den entsprechenden international durchgeführten Studien abgeleitet. Wo immer vorhanden, wird die internationale Forschung durch Lokalaspekte ergänzt. Die Folgen für österreichische Banken stehen hierbei im Vordergrund, wobei Studien aus Deutschland zugleich wertvoll ergänzende und unterstützende Informationen liefern. Volkswirtschaftliche Schwerpunkte setzen die Überlegungen zur Prozyklizizät und des Kreditangebots. Betriebswirtschaftliche Aspekte spiegeln sich im Einfluss auf die Bankkonditionengestaltung und den besonderen internen Herausforderungen der Basel II Implementation wider. Interessant ist zudem der Umgang mit dem jungen Finanzinstrument der Verbriefungen. Auch kritischen Stimmen wird genügend Raum gegeben, um ein möglichst vollständiges Bild der derzeitigen Erwartungshaltung hinsichtlich der Konsequenzen des internationalen Grossprojekts Basel

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.03.2020
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Der Markt für Kreditderivate
17,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,7, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule, Veranstaltung: Banking, Sprache: Deutsch, Abstract: Kreditderivate gehören zu den noch relativ neuartigen Finanzprodukten und gewinnen auf dem Markt der derivativen Instrumente immer stärker an Bedeutung. Sie vernetzen auf einmalige Weise die Welten des öffentlichen Kapitalmarktes und die des klassischen Bankkredites. Durch diese neuen Möglichkeiten wird es auch anderen Marktteilnehmern ermöglicht, Zugang zu bestimmten Segmenten des Kreditmarktes zu erlangen. Ein aktives Risikomanagement gewinnt für Banken im Zuge von regulatorischen Vorschriften wie z. B. Basel II und Basel III verstärkt an Bedeutung. Gerade die vergangene Krise im US-subprime-Hypothekengeschäft, die eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise auslöste, hat aufgezeigt, wie essenziell und notwendig ein aktives Risikomanagement für Banken ist. Kreditderivate geben Banken, aber auch anderen Marktteilnehmern die Möglichkeit, das Kreditrisiko vom eigentlichen Kredit zu trennen und dieses an einen Sicherungsgeber zu übertragen, ohne dass eine Beeinflussung bzw. Veränderung der Kundenbeziehung zwischen dem Kreditinstitut und dem Kreditnehmer stattfindet.1 Der Markt für Kreditderivate war in den vergangenen zwei Jahrzehnten geprägt von enormen Zuwachsraten. Diese resultierten vor allem aus der starken Präsenz von Investmentbanken im internationalen Kreditderivatehandel im vergangenen Jahrzehnt. Hier standen vorrangig die Erzielung von hohen Renditen im Vordergrund.2 Doch setzte sich dieses rasante Marktwachstum auch nach der Finanzkrise ab 2007 fort? Und aus welchen Marktteilnehmern und Produkten setzt sich der Kreditderivatemarkt zusammen? Ziel dieser Seminararbeit ist es, diese Fragen genauer zu betrachten, einen kurzen Überblick über die Konstruktion ausgewählter Kreditderivate zu geben, sowie die Entwicklung des Kreditderivatemarktes aufzuzeigen. Zu Beginn findet eine Abgrenzung des Kreditrisikos statt und es wird ein kurzer Einblick in die Eigenschaften sowie Vertragsbestandteile von Kreditderivaten gegeben. Das dritte Kapitel setzt sich detailliert mit zwei Kreditderivaten auseinander, die voranging Ausfallrisiken absichern, namentlich Credit Default Swap (CDS) und Credit Linked Note (CLN). Aufbauend auf den Grundlagen betrachtet das vierte Kapitel den Markt für Kreditderivate. Folgend rundet das fünfte Kapitel die Seminararbeit mit einer Praxisreflexion ab. Die Schlussbetrachtung erfolgt im sechsten Kapitel in Form eines Fazits.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.03.2020
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Structured Credit
50,40 € *
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Klassisch stellte das Eingehen von Kreditrisiken ein 'Buy and Hold' Investment dar, da Banken, sobald sie einen Kredit vergeben hatten, das Risiko eines Ausfalles bis zum Laufzeitende oder bis zur Rückzahlung zu tragen hatten. Erst mit der Möglichkeit Forderungen verbriefen zu können und mit dem Entstehen von Kreditderivaten veränderten sich die Möglichkeiten des Kreditrisikomanagements drastisch. Nicht nur, dass Kreditderivate ein besseres Management von originärem Kreditgeschäft ermöglichen und Verbriefungen von Kreditforderungen zur Eigenmittelentlastung und zur Steigerung des Return on Equity beitragen, sondern die Assetklasse Stuctured Credit bietet auch jedem Investor die Möglichkeit gezielt und dem jeweiligen Risiko- Appetit entsprechend Kreditrisiken einzugehen. In dieser Arbeit soll dem Leser ein Überblick über die Assetklasse Structured Credit gewährt werden, wobei der Schwerpunkt einerseits auf der Handhabung der einzelnen Produkte liegt und andererseits auf Structured Credit als ein Element im Bankbuch zur Diversifizierung eingegangen werden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 30.03.2020
Zum Angebot
Kreditderivate und Kreditrisikomanagement
38,00 € *
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Inhaltsangabe:Einleitung: Das Kreditgeschäft ist einer der wichtigsten Tätigkeitsbereiche deutscher Banken, auch wenn die letzten Jahre durch stetig steigende Insolvenzzahlen geprägt waren. Bekannte Beispiele wie Worldcom, Enron auf internationaler Ebene oder Kirch Media, Fairchild Dornier, Babcock Borsig in Deutschland sind ein Indiz für die weltweit ansteigende Bedeutung des Kreditrisikos. Auch die jüngsten Turbulenzen in den südostasiatischen, lateinamerikanischen und osteuropäischen Märkten, bedingt durch eine rasante Verschlechterung der Bonitätseinschätzung, haben zu erheblichen Verlusten in den Portfolios der Banken geführt. Durch die Liberalisierung und Globalisierung der Finanzmärkte hat sich in den letzten Jahren der Wettbewerb im Finanzsektor zunehmend verstärkt. Zugleich suchten immer mehr Unternehmen mit hoher Kreditqualität durch die Emission von Unternehmensanteilen den direkten Weg an den Kapitalmarkt. Dies führte zu einem steigenden Druck auf die Kreditmargen der Banken. Gute Margen konnten oft nur bei solchen Krediten erzielt werden, die mit einem höheren Ausfallrisiko behaftet waren, woraus aber eine gefährliche Konzentration dieser Kredite in den Portfolios resultiert. Um einerseits den verschärften Wettbewerb zu bestehen und andererseits die strengeren Eigenkapitalanforderungen der Bankenaufsicht zu erfüllen, sind die Banken gezwungen, ein effizientes Risikomanagement zu installieren, welches ermöglicht, Risiken so zu steuern, dass die Rentabilität der Bankgeschäfte sichergestellt ist. Inzwischen gehören Kreditderivate im Banken- und Finanzsektor zu den Standardinstrumenten für das Risikomanagement von Instituten. Sie haben grundsätzlich das Potential, die Risikoallokation sowohl innerhalb einer Volkswirtschaft als auch auf globaler Ebene zu verbessern und die Stabilität von Banken- und Finanzmärkten zu erhöhen. Allerdings sind mit Kreditderivaten auch Risiken verbunden. Während vieles dafür spricht, dass der Nutzen von Kreditderivaten ihre Kosten übersteigt, hängt das endgültige Urteil von einer Abwägung ihrer Vor- und Nachteile ab. Gang der Untersuchung: Ziel dieser Arbeit ist, Kreditderivate hinsichtlich ihrer Anwendungsmöglichkeiten und Behandlung im Risikomanagement einer Bank zu untersuchen. Im Kapitel 2 werden die Begriffe ¿Kredit¿, ¿Kreditrisiko¿ und ¿Credit Spread¿ näher erläutert, da sie für diese Arbeit von elementarer Bedeutung sind. Kapitel 3 beschäftigt sich ausführlich mit dem Markt für Kreditderivate. [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 30.03.2020
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